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Friedhofsverwalter

"Ein Präsident ist wie ein Friedhofsverwalter: Er hat eine Menge Leute unter sich, aber keiner hört zu." (Bill Clinton)

Dieses Zitat von Bill Clinton trifft in vielen Unternehmen zu: 
"Mein Chef ist wie ein Friedhofsverwalter: Er hat eine Menge Leute unter sich, aber keiner hört zu."

Wenn dies so ist, dann ist es höchste Zeit etwas zu verändern. Doch nicht nur der Chef sollte seine Art zu kommunizieren z. B. durch einen Workshzop verbessern, auch seine Mitarbeiter sollten an sich arbeiten, denn Kommunikation besteht zu einem großen Teil aus ZUHÖREN. ZUHÖREN ist erlernbar. 

In Workshops mit Abteilungsleitern stelle ich immer wieder fest, dass sie faszinierende Vorträge halten, jedoch ihren  Mitarbeitern selten zuhören. 

Ein Zeichen der Wertschätzung ist das AKTIVE ZUHÖREN: Ich gebe dem anderen dadurch das Gefühl, dass ich ihn wirklich ernst nehme und Interesse an ihm habe. Wie das geht? Z. B. indem ich meinen Gesprächspartner ausreden lasse, indem ich ihn ansehe (Blickkontakt), indem ich mich ihm zuwende (Körperhaltung), indem ich ab und zu nicke (Signale setzen, dass ich ihn verstanden habe.)

Doch was nützt all' dies, wenn der Chef nicht überzeugend und mitreißend reden kann?  Dann besteht dringender Handlungsbedarf. Ich unterstütze gerne.







 

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Na, wenn Darwin das schon aufgefallen ist...

Das Gefühl von Stolz







Mich fasziniert es immer wieder, dass psychisch Erlebtes auch im Körpergeschehen seinen Ausdruck findet.

Schon Darwin war aufgefallen, dass das Gefühl von Stolz sich sichtbar in einer ganz bestimmten Körperhaltung zeigt:

"Ein stolzer Mann drückt sein Gefühl von Überlegenheit über die anderen aus, indem er seinen Kopf und seinen Körper aufrecht hält. Er ist hoch aufgereckt und macht sich so groß wie möglich..."

Körperhaltungen von männlichen Highschool-Absolventen UNMITTELBAR NACHDEM diese über ihre Examensnoten in Kenntnis gesetzt worden waren:

Diejenigen mit den BESTEN NOTEN veränderten (unbewusst) ihre Körperhaltung, indem sie sich mehr aufrichteten.

Diejenigen mit den SCHLECHTESTEN NOTEN nahmen (unbewusst) eine gebeugtere Haltung ein. 

(Weisfeld und Beresford, 1982)



Es gibt gar kein Scheitern.

"Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg habe." sagt Reinhold Messner. 

Was heißt eigentlich Scheitern? Wer bestimmt, dass etwas gescheitert ist? Dieter Meier, ein Schweizer Konzeptkünstler, ist der Ansicht, dass es gar kein Scheitern gibt. Allenfalls ein Scheitern nach außen, dass man etwas tut, was nicht erfolgreich ist. 

Beim Scheitern geht es doch vielmehr um den Prozess des Zu-Sich-Findens und das ist eine permanente Revolution in einem Selbst. 

Am Ende des ganzen Zu-Sich-Findens kann, muss aber nicht, bei mir etwas herauskommen, das auch anderen Leuten etwas bedeutet. Wichtig ist es, dass es mich selbst innerlich berührt.

Es gibt daher meiner Meinung nach nichts Schlimmeres als die unnütze Angst vor dem Scheitern. Diese Angst ist Ausdruck einer unsicheren und falschen Lebenshaltung. 

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
(Berthold Brecht)

Heute wirken 50-jährige mind. 10 Jahre jünger

Heute wirken Fünfzigjährige ca. 10 Jahre jünger als ihre Eltern in diesem Alter. Erstmals in der Geschichte haben Sie noch eine Zeitspanne vor sich, die in Jahrzehnten zu messen ist. Sie können Ihrem Leben noch einmal eine ganz neue Richtung geben. 
Doch welche Richtung? 
Die langjährige Stelle kündigen? Sich nach 25 Jahren scheiden lassen? Auswandern? Ein Ehrenamt übernehmen? Japanisch lernen? Veganer werden? Das Auto verkaufen - auf's Fahrrad umsteigen? 20 kg abnehmen? Im Fitness-Studio anmelden? Zu studieren anfangen?  ...
Ich gönne jedem Fünfzigjährigen diese Fragen. Und nicht nur den Fünfzigjährigen... 
Ich bin überzeugt, dass wir IMMER die Möglichkeit haben, uns für etwas zu entscheiden, was wir uns EIGENTLICH schon lange insgeheim vorgestellt haben. Also, ich nehme Antwort Nr. ...   
Nein, ich verrate es nicht. Ihr werdet es schon merken!