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Ich kann nicht mehr...

"Und da ist plötzlich der Moment, wo nichts, aber wirklich rein gar nichts mehr geht."

So schildern meine Klienten den Punkt, von dem an nichts mehr ist wie es wahr und auch nichts mehr so sein wird wie es einmal war. Ausgebrannt, leer, antriebslos und hohl fühlen sie sich. Das ist auch das Einzige, was sie überhaupt noch fühlen. Und keiner mehr kommt von außen an sie heran: Abgeschottet - Laden dichtgemacht. Krankgeschrieben... und das oft monatelang. Mit 37 Prozent sind psychische Erkrankungen wie Burnout und Depressionen die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. 2009 waren es 26,6 Prozent - das ist eine Steigerung von knapp 40 Prozent.

(Quelle: Lebensversicherer Swiss Life - Auswertung der vergangenen zehn Jahre).

Seit Jahren sind psychische Leiden die Ursache Nummer eins für die Berufsunfähigkeit. Frauen werden übrigens mit 44 Prozent deutlich häufiger wegen einer psychischen Erkrankung berufsunfähig als ihre männlichen Kollegen (28 Prozent). Insgesamt muss jeder…
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Engagement

Nur 2% beträgt der Zusammenhang zwischen Einkommen und zufriedenen Mitarbeitern. Engagement ist nicht mit Geld zu erkaufen.

Was schätzen Mitarbeiter wirklich?

Je emotionaler, kontaktfreudiger und umgänglicher ein Mitarbeiter ist, umso mehr mag er seinen Job, unabhängig von der Höhe seines Einkommens. 

Ergebnisse aus der Meta Analyse von Timothy Judge, Florida ( 92 Studien mit 15.000 Personen).

Sie erhalten diese motivierten Mitarbeiter durch mein individuelles Coaching.

Heute wirken 50-jährige mind. 10 Jahre jünger

Heute wirken Fünfzigjährige ca. 10 Jahre jünger als ihre Eltern in diesem Alter. Erstmals in der Geschichte haben Sie noch eine Zeitspanne vor sich, die in Jahrzehnten zu messen ist. Sie können Ihrem Leben noch einmal eine ganz neue Richtung geben. 
Doch welche Richtung? 
Die langjährige Stelle kündigen? Sich nach 25 Jahren scheiden lassen? Auswandern? Ein Ehrenamt übernehmen? Japanisch lernen? Veganer werden? Das Auto verkaufen - auf's Fahrrad umsteigen? 20 kg abnehmen? Im Fitness-Studio anmelden? Zu studieren anfangen?  ...
Ich gönne jedem Fünfzigjährigen diese Fragen. Und nicht nur den Fünfzigjährigen... 
Ich bin überzeugt, dass wir IMMER die Möglichkeit haben, uns für etwas zu entscheiden, was wir uns EIGENTLICH schon lange insgeheim vorgestellt haben. Also, ich nehme Antwort Nr. ...   
Nein, ich verrate es nicht. Ihr werdet es schon merken!


Sie ist so eigensinnig...

"Sie ist so furchtbar eigensinnig..." sagt die Mutter zu ihrer Freundin. Ihre 11-jährige Tochter steht stumm daneben, ihr Blick durchlöchert fast den  Steinfußboden. Der scharfe Ton von Mutter's Stimme ist für Maja ein negatives Urteil, das ihr sehr weh tut.

Seit Menschengedenken wird "Eigensinn" als etwas Negatives be- und verurteilt. Angepasste Menschen hingegen werden geschätzt und für ihr Verhalten gelobt.

Nun eine andere Sichtweise:
Ein Mensch mit Eigensinn hat einen "eigenen Sinn". Er trägt mit seiner eigenen Einstellung dazu bei, dass Gespräche Potential für Konstruktivität und Wahrhaftigkeit bieten und nicht zu Lasten anderer gehen. Ein Mensch mit Eigensinn spricht selbst-und zielbewusst, handelt seinen Werten entsprechend, ruht in sich, verbiegt sich nicht, respektiert seine eigenen Bedürfnisse.

Wie geht es Ihnen? 
Mir liegt die 2. Variante mehr.

Es gibt gar kein Scheitern.

"Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg habe." sagt Reinhold Messner. 

Was heißt eigentlich Scheitern? Wer bestimmt, dass etwas gescheitert ist? Dieter Meier, ein Schweizer Konzeptkünstler, ist der Ansicht, dass es gar kein Scheitern gibt. Allenfalls ein Scheitern nach außen, dass man etwas tut, was nicht erfolgreich ist. 

Beim Scheitern geht es doch vielmehr um den Prozess des Zu-Sich-Findens und das ist eine permanente Revolution in einem Selbst. 

Am Ende des ganzen Zu-Sich-Findens kann, muss aber nicht, bei mir etwas herauskommen, das auch anderen Leuten etwas bedeutet. Wichtig ist es, dass es mich selbst innerlich berührt.

Es gibt daher meiner Meinung nach nichts Schlimmeres als die unnütze Angst vor dem Scheitern. Diese Angst ist Ausdruck einer unsicheren und falschen Lebenshaltung. 

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
(Berthold Brecht)

Alle wissen, dass dies der falsche Weg ist...

Ein Grund dafür: "In Konzernen nehmen taktische Spielchen und Meeting-Wahn überhand". Unternehmensberater Boris Gloger aus Wiesbaden hat dies in einer Studie mit 389 Fach- und Führungskräften ermittelt. Die Folge für die Großunternehmen: "Führungskräfte entfremden sich immer weiter von ihren Teams, was für bei den Mitarbeitern für Angst und Frust sorgt." 
Das Problem: "Statt Managern unternehmerischen Freiraum zu geben, wo auch Fehler vorkommen dürfen, werden Projekte in endlosen Meetings kollektiv totgequatscht", so Gloger. 
Das Schlimmste aber daran sei, dass alle wissen, dass dies der falsche Weg ist... – aber aus Angst um die eigene Karriere machen alle mit. Dem Betriebsklima und der Motivation ist das nicht sonderlich zuträglich. 
Irgendwie muss ich beim Schreiben dieses Textes immer wieder an den VW-Konzern denken...
Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Mut, klar und souverän seine Meinung zu äußern. Mut, die Zauberworte "Nein, mit mir nicht!" üb…

Friedhofsverwalter

"Ein Präsident ist wie ein Friedhofsverwalter: Er hat eine Menge Leute unter sich, aber keiner hört zu." (Bill Clinton)

Dieses Zitat von Bill Clinton trifft in vielen Unternehmen zu: 
"Mein Chef ist wie ein Friedhofsverwalter: Er hat eine Menge Leute unter sich, aber keiner hört zu."

Wenn dies so ist, dann ist es höchste Zeit etwas zu verändern. Doch nicht nur der Chef sollte seine Art zu kommunizieren z. B. durch einen Workshzop verbessern, auch seine Mitarbeiter sollten an sich arbeiten, denn Kommunikation besteht zu einem großen Teil aus ZUHÖREN. ZUHÖREN ist erlernbar. 

In Workshops mit Abteilungsleitern stelle ich immer wieder fest, dass sie faszinierende Vorträge halten, jedoch ihren  Mitarbeitern selten zuhören.

Ein Zeichen der Wertschätzung ist das AKTIVE ZUHÖREN: Ich gebe dem anderen dadurch das Gefühl, dass ich ihn wirklich ernst nehme und Interesse an ihm habe. Wie das geht? Z. B. indem ich meinen Gesprächspartner ausreden lasse, indem ich ihn ansehe (Blickkon…