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Ich kann nicht mehr...

"Und da ist plötzlich der Moment, wo nichts, aber wirklich rein gar nichts mehr geht."

So schildern meine Klienten den Punkt, von dem an nichts mehr ist wie es wahr und auch nichts mehr so sein wird wie es einmal war. Ausgebrannt, leer, antriebslos und hohl fühlen sie sich. Das ist auch das Einzige, was sie überhaupt noch fühlen. Und keiner mehr kommt von außen an sie heran: Abgeschottet - Laden dichtgemacht. Krankgeschrieben... und das oft monatelang. Mit 37 Prozent sind psychische Erkrankungen wie Burnout und Depressionen die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. 2009 waren es 26,6 Prozent - das ist eine Steigerung von knapp 40 Prozent.

(Quelle: Lebensversicherer Swiss Life - Auswertung der vergangenen zehn Jahre).

Seit Jahren sind psychische Leiden die Ursache Nummer eins für die Berufsunfähigkeit. Frauen werden übrigens mit 44 Prozent deutlich häufiger wegen einer psychischen Erkrankung berufsunfähig als ihre männlichen Kollegen (28 Prozent). Insgesamt muss jeder Vierte im Laufe seines Arbeitslebens den zuletzt ausgeübten Beruf einschränken oder aufgeben.

Was ist das? Was passiert? Was lassen wir geschehen? Was treibt uns in diese Ausgebranntheit?

IMMER FUNKTIONIEREN MÜSSEN - NICHT NEIN-SAGEN KÖNNEN - SICH NUR ÜBER LEISTUNG ANGENOMMEN FÜHLEN - KEINE WIDERREDE GEBEN, ANGEPASST SEIN- NICHT AUFFALLEN - OBRIGKEITSHÖRIG usw. usw.

Verhaltensweisen, die fast immer aus der Kindheit resultieren. Sie verbauen uns ein gesundes und souveränes (Berufs-)Leben.  Sind uns diese oft über  Jahrzehnte verinnerlichten Verhaltensweisen (Glaubenssätze) erst einmal bewusst geworden, kann es uns gelingen, sie in positive Gedanken zu verändern.

Zuerst ist immer der Gedanke, dann folgt unser Handeln. 

In meiner Beratung unterstütze ich meine Klienten auf dem Weg in eine positive Gedanken- und Verhaltenswelt, in der es sich deutlich entspannter und ohne verzehrendes Feuer wieder viel gesünder leben lässt.

Eva Kühn
Das Erreichen Ihres Zieles ist mein Erfolg.


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Na, wenn Darwin das schon aufgefallen ist...

Das Gefühl von Stolz







Mich fasziniert es immer wieder, dass psychisch Erlebtes auch im Körpergeschehen seinen Ausdruck findet.

Schon Darwin war aufgefallen, dass das Gefühl von Stolz sich sichtbar in einer ganz bestimmten Körperhaltung zeigt:

"Ein stolzer Mann drückt sein Gefühl von Überlegenheit über die anderen aus, indem er seinen Kopf und seinen Körper aufrecht hält. Er ist hoch aufgereckt und macht sich so groß wie möglich..."

Körperhaltungen von männlichen Highschool-Absolventen UNMITTELBAR NACHDEM diese über ihre Examensnoten in Kenntnis gesetzt worden waren:

Diejenigen mit den BESTEN NOTEN veränderten (unbewusst) ihre Körperhaltung, indem sie sich mehr aufrichteten.

Diejenigen mit den SCHLECHTESTEN NOTEN nahmen (unbewusst) eine gebeugtere Haltung ein. 

(Weisfeld und Beresford, 1982)



Es gibt gar kein Scheitern.

"Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg habe." sagt Reinhold Messner. 

Was heißt eigentlich Scheitern? Wer bestimmt, dass etwas gescheitert ist? Dieter Meier, ein Schweizer Konzeptkünstler, ist der Ansicht, dass es gar kein Scheitern gibt. Allenfalls ein Scheitern nach außen, dass man etwas tut, was nicht erfolgreich ist. 

Beim Scheitern geht es doch vielmehr um den Prozess des Zu-Sich-Findens und das ist eine permanente Revolution in einem Selbst. 

Am Ende des ganzen Zu-Sich-Findens kann, muss aber nicht, bei mir etwas herauskommen, das auch anderen Leuten etwas bedeutet. Wichtig ist es, dass es mich selbst innerlich berührt.

Es gibt daher meiner Meinung nach nichts Schlimmeres als die unnütze Angst vor dem Scheitern. Diese Angst ist Ausdruck einer unsicheren und falschen Lebenshaltung. 

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
(Berthold Brecht)

Heute wirken 50-jährige mind. 10 Jahre jünger

Heute wirken Fünfzigjährige ca. 10 Jahre jünger als ihre Eltern in diesem Alter. Erstmals in der Geschichte haben Sie noch eine Zeitspanne vor sich, die in Jahrzehnten zu messen ist. Sie können Ihrem Leben noch einmal eine ganz neue Richtung geben. 
Doch welche Richtung? 
Die langjährige Stelle kündigen? Sich nach 25 Jahren scheiden lassen? Auswandern? Ein Ehrenamt übernehmen? Japanisch lernen? Veganer werden? Das Auto verkaufen - auf's Fahrrad umsteigen? 20 kg abnehmen? Im Fitness-Studio anmelden? Zu studieren anfangen?  ...
Ich gönne jedem Fünfzigjährigen diese Fragen. Und nicht nur den Fünfzigjährigen... 
Ich bin überzeugt, dass wir IMMER die Möglichkeit haben, uns für etwas zu entscheiden, was wir uns EIGENTLICH schon lange insgeheim vorgestellt haben. Also, ich nehme Antwort Nr. ...   
Nein, ich verrate es nicht. Ihr werdet es schon merken!