Direkt zum Hauptbereich

Nur Kleinigkeiten?

"Kleinigkeiten machen die Summe des Lebens aus." sagt Charles Dickens.

Heute morgen habe ich wieder gemerkt, wie wichtig Kleinigkeiten auch für mich sind. Zu Beginn eines Geschäftsmeetings sagte mir mein Gesprächspartner: "Gut siehst Du aus!" Und schon schmolz ich innerlich dahin. 

Gegen Ende des Meetings sprachen wir über den bevorstehenden Geburtstag meines Gesprächspartners. Er fragte mich nach meinem Alter. Als ich es ihm nannte sagte er spontan: "Also, das hätte ich nicht gedacht. Du wirkst um einige Jahre jünger!" Und schon schmolz ich wieder dahin...

Was für ein guter Beginn und guter Abschluss eines erfüllten Gesprächs.




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Heute wirken 50-jährige mind. 10 Jahre jünger

Heute wirken Fünfzigjährige ca. 10 Jahre jünger als ihre Eltern in diesem Alter. Erstmals in der Geschichte haben Sie noch eine Zeitspanne vor sich, die in Jahrzehnten zu messen ist. Sie können Ihrem Leben noch einmal eine ganz neue Richtung geben.  Doch welche Richtung?  Die langjährige Stelle kündigen? Sich nach 25 Jahren scheiden lassen? Auswandern? Ein Ehrenamt übernehmen? Japanisch lernen? Veganer werden? Das Auto verkaufen - auf's Fahrrad umsteigen? 20 kg abnehmen? Im Fitness-Studio anmelden? Zu studieren anfangen?  ... Ich gönne jedem Fünfzigjährigen diese Fragen. Und nicht nur den Fünfzigjährigen...  Ich bin überzeugt, dass wir IMMER die Möglichkeit haben, uns für etwas zu entscheiden, was wir uns EIGENTLICH schon lange insgeheim vorgestellt haben. Also, ich nehme Antwort Nr. ...    Nein, ich verrate es nicht. Ihr werdet es schon merken!  
Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg habe."  sagt Reinhold Messner.   Was heißt eigentlich Scheitern? Wer bestimmt, dass etwas gescheitert ist? Dieter Meier, ein Schweizer Konzeptkünstler, ist der Ansicht, dass es gar kein Scheitern gibt. Allenfalls ein Scheitern nach außen, dass man etwas tut, was nicht erfolgreich ist.  Beim Scheitern geht es doch vielmehr um den  Prozess des Zu-Sich-Findens  und das ist  eine permanente Revolution  in einem Selbst.  Am Ende des ganzen Zu-Sich-Findens kann, muss aber nicht, bei mir etwas herauskommen, das auch anderen Leuten etwas bedeutet. Wichtig ist es, dass es mich selbst innerlich berührt. Es gibt daher meiner Meinung nach nichts Schlimmeres als die unnütze Angst vor dem Scheitern. Diese Angst ist Ausdruck einer unsicheren und falschen Lebenshaltung.  "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."   (Berthold Brecht)

Alle wissen, dass dies der falsche Weg ist...

Ein Grund dafür:   "In Konzernen nehmen taktische Spielchen und Meeting-Wahn überhand". Unternehmensberater Boris Gloger aus Wiesbaden hat dies in einer Studie mit 389 Fach- und Führungskräften ermittelt. Die Folge für die Großunternehmen: "Führungskräfte entfremden sich immer weiter von ihren Teams, was für bei den Mitarbeitern für Angst und Frust sorgt."  Das Problem: "Statt Managern unternehmerischen Freiraum zu geben, wo auch Fehler vorkommen dürfen, werden Projekte in endlosen Meetings kollektiv totgequatscht" , so Gloger.  Das Schlimmste aber daran sei, dass alle wissen, dass dies der falsche Weg ist ... – aber aus Angst um die eigene Karriere machen alle mit. Dem Betriebsklima und der Motivation ist das nicht sonderlich zuträglich.  Irgendwie muss ich beim Schreiben dieses Textes immer wieder an den VW-Konzern denken... Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Mut, klar und souverän seine Meinung zu äußer...